Was können unsere Besucher und Besucherinnen erwarten?
Das Grundangebot ist ein Internetzugang und die Unterstützung für die grundlegende Bedienung der Computer. Je nach Ressourcen der Mitarbeitenden bietet das Internetcafé weitere Dienstleistungen an, wie Computerunterricht oder Hilfe beim Schreiben von Texten und Briefen.
Das Internetcafé steht allen Besuchern und Besucherinnen offen, es besteht keine Verpflichtung Mitglied von Complino zu werden oder sich am Zeittauschsystem zu beteiligen. Bei Andrang haben jedoch Mitglieder im Zeitauschsystem Vorrang.

Daneben ist die Tauschwerkstatt auch ein Treffpunkt, lädt zum gemütlichen Beisammensein ein. Das ermöglicht die notwendigen Kontakte, um mittels der Zeittauschwährung miteinander ‚ins Geschäft’ zu kommen oder Ideen über kulturelle oder andere Aktivitäten auszutauschen. Ob eine Idee verwirklicht wird, entscheidet die
Betriebsgruppe. Sie trägt auch die finanzielle und personelle Verantwortung der Projekte.
Momentan sind 9 Internetstationen in Betrieb. Die Benutzung ist ausser dem Drucken gratis. Das heisst schwarz-weiss Ausdrucke von mehr als 4 Blättern kosten 10 Rp pro Blatt. Es gibt auch die Möglichkeit zum Scannen oder zum kopieren von CD/DVD's.
Bei Andrang haben Mitglieder von Complino Vorrang. Bei grosser Nachfrage nach dem Internetzugang kann in Zukunft eine Benutzungsgebühr in der Zeittauschwährung erhoben werden.
Eingesetzte Software
Das Complino setzt mit wenigen Ausnahmen Open Source Software ein. Open Source ist quell offene Software, die mehrheitlich durch so genannte Software Communitys entwickelt wird. Wir setzen im Internetcafé PC's ein, auf denen das Open Source Betriebssystem Linux läuft. Linux gibt es in sehr verschiedenen Varianten und Distributionen. Eine sehr populäre Distribution ist Ubuntu Linux, das sich speziell durch eine einfache Bedienung auszeichnet. Aus verschiedenen Gründen setzen wir die Ubuntuvariante Kubuntu mit dem KDE Desktop ein. Unser Kubuntu läuft auf einem LTSP Terminal Server. Als Clients verwenden wir PCEngine Thin Clients und alte PC's.
Die Ubuntu Community definiert ihre Philosophie wie folgt:
«"Ein Mensch mit Ubuntu ist für Andere offen und zugänglich. Er bestätigt Andere und fühlt sich nicht bedroht, wenn jemand gut und fähig ist, denn er oder sie hat ein stabiles Selbstwertgefühl, das in der Zugehörigkeit zu einem größeren Ganzen verankert ist. -- Erzbischof Desmond Tutu in "No Future Without Forgiveness" ("Keine Zukunft ohne Vergebung")
Wir haben für diese Linux-Distribution den Namen Ubuntu gewählt, weil wir glauben, dass er die Grundgedanken des Miteinander-Teilens und der Kooperation perfekt trifft, die für die Open-Source-Bewegung so wichtig sind. In der Welt der freien Software arbeiten wir freiwillig zusammen, um Software zu schaffen, die allen nützt. Wir verbessern die Werke anderer, die wir frei erhalten haben, und teilen unsere Erweiterungen auf der gleichen Basis mit anderen» (Text von http://wiki.ubuntuusers.de/Was_ist_Ubuntu).